| EU Projekt QIST |
EU Projekt ERA-Pilot Quantum Information Science and Technology
Europas Forscher zählen im Bereich der Quanteninformation und Quantentechnologie zur Weltspitze. Um international konkurrenzfähig zu bleiben, sind gemeinsame Strategien sowohl der Fördergeber als auch der Politik notwendig.
Ziel des Projekts „ERA-Pilot QIST“ (Structuring the European Research Area within Quantum Information Science and Technology) ist die Strukturierung des relativ jungen Wissenschaftsgebiets der Quanteninformation und Quantentechnologie. Dazu gehören Themen wie beispielsweise Quantenkryptographie, Quantenteleportation oder der Quantencomputer, sowie deren potenzielle industrielle Anwendung.
Nach Projektabschluss wird unter anderem eine Landkarte der europäischen Quanten-Aktivitäten entwickelt sein, sowie ein Leitfaden für strategische Entscheidungen und eine gemeinsame Vision über die Zukunft von „QIST“ in Europa.
Vernetzung und Koordination nationaler Forschungsprogramme
Das Projekt ist Teil des ERA-NET-Programms der Europäischen Union. Diese Initiative des sechsten Rahmenprogramms FP6 fördert die grenzüberschreitende Vernetzung und Koordinierung von nationalen Forschungsprogrammen.
Das Geschäftsfeld Quantentechnologien koordiniert das europäische Projekt „ERA-Pilot QIST“. Es hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird von der EU mit 850.000 Euro unterstützt.
Österreich im Team prominent vertreten
Das Projekt startet mit einem Kernteam von 15 Partnern aus insgesamt 10 europäischen Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Holland, Irland, Italien, Österreich und die Slowakei).
Österreich ist im Kernteam des Projekts mit drei Partnern prominent vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, die ARC Seibersdorf research GmbH sowie die Österreichische Akademie der Wissenschaften (Institut für Quantenoptik und Quanteninformation, Prof. Rainer Blatt, Prof. Hans Briegel, Prof. Rudolf Grimm, Prof. Anton Zeilinger und Prof. Peter Zoller).
Die Ergebnisse des Projekts sind nicht nur für wissenschaftliche Einrichtungen und nationale Förderstellen von Bedeutung, sondern auch für die Europäische Union als Unterstützerin einer gesamteuropäischen Strategie.



christian.monyk@ait.ac.at
www.qist-europe.net