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Hochleistungs-Bildverarbeitung

Automatisierte optische Inspektionssysteme müssen hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Geschwindigkeit erfüllen. Durch permanente Forschung gelingt es dem Geschäftsfeld Hochleistungsbildverarbeitung, eine weltweite Spitzenposition auf dem Gebiet der optischen Qualitätskontrolle für Wertdrucke einzunehmen.

Andreas Vrabl

Die multispektralen Prüfungen erfolgen bei einer Transportgeschwindigkeit der Wertdrucke von bis zu 10 m/sec (= 36 km/h) mit einer maximalen Genauigkeit von 100 Bildpunkten je Quadratmillimeter und Spektralkanal. Um die anfallenden Datenraten im Bereich von Gigabyte pro Sekunde zu verarbeiten, werden eigene Kamerasysteme, neue Bildverarbeitungsalgorithmen und darauf optimal abgestimmte Computer-Hardwaresysteme entwickelt. Der Fokus der Forschungsarbeiten liegt dabei in der Balance von Hardware- und Softwarelösungen.

Ständig steigende Anforderungen durch neue sicherheitstechnische Entwicklungen im Wertdruck erfordern neue Konzepte bei Qualitätsinspektionssystemen mittels Bildverarbeitung. Daher entwickeln wir in immer kürzeren Zyklen neuartige Prüfsysteme mit dedizierter Funktionalität, in denen die unterschiedlichsten Herausforderungen in der Kombination von Optik, Beleuchtung und Mechanik zu meistern sind.

Andreas Vrabl

Der Markt verlangt von derartigen Inspektionssystemen, dass sie benutzerfreundlich und einfach zu konfigurieren sind. Ziel der Forschung in diesem Themenbereich ist es, die Komplexität der manuellen Konfiguration von Bildverarbeitungsanwendungen zu verringern und gleichzeitig die Qualität der Ergebnisse der optischen Qualitätskontrolle auf Grund der optimierten Konfiguration zu verbessern. Dazu kooperieren wir mit den Forschungseinrichtungen „Advanced Computer Vision“ und „Software Competence Center Hagenberg“.