
Am achten Oktober findet in Kalifornien bereits zum zweiten Mal das Rennen von Autos ohne Fahrer statt. Österreichische Technologien sind dabei prominent vertreten.
In autonom gesteuerten Fahrzeugen ersetzen Sensoren und Computersysteme zum Analysieren des Umfelds die Fahrer. Beim Finale der Grand Challenge, dem Autorennen ohne Fahrer in der Kaliformischen Mojave-Wüste, treten die zwanzig besten Fahrzeuge gegeneinander an.
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| Teamname | SciAutonics-Auburn |
| Fahrzeugname | Robust Autonomous Sensor-Controlled All-Terrain Land-Vehicle (RASCAL) |
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| Datum | 8. Oktober 2005 |
| Fahrzeugsteuerung | autonom (keine Fahrer, keine Fernsteuerung) |
| Distanz | 240 km |
| Zeitlimit | 10 Stunden |
| Gelände | Feldwege und abseits der Straßen |
| Streckenführung | Bekanntgabe 2 Stunden vor Start |

Für das Auto des Teams SciAutonics entwickelte das smart-systems-Forschungsteam des Bereichs Informationstechnologien der ARC Seibersdorf research GmbH intelligente Augen in Form eines eingebetteten
Stereo-Vision-Sensors. Zwei Kameras liefern Bilder, die von der Elektronik in Echtzeit verarbeitet werden. Die Advanced Computer Vision GmbH – ACV, strategischer Entwicklungspartner von smart-systems, lieferte für den Sensor Softwarealgorithmen zur Hinderniserkennung. Dadurch können Hindernisse oder bewegte Objekte erkannt und umfahren werden. Das Fahrzeug muss auf diese schnell reagieren, um nicht in einer Felswand oder einer Grube zu landen. Neben den Augen des Fahrzeugs liefern noch weitere Sensoren, wie etwa Laserscanner zum Abtasten des Bodens, wichtige Daten zur Bewältigung der Strecke.

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