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Stereo Vision Sensor

Das Smart-Systems Forschungsteam entwickelte den Stereovison Sensor als „intelligenten Augen“ für das Fahrzeug des SciAutonics Teams, dass an der großartigen Herausforderung DARPA 2005 teilnahm (siehe Film). Eine verbesserte Version des Sensors wird vom Team SciAutonics / Auburn Engineering im Rahmen der DARPA Urban Challenge 2007 eingesetzt werden.

DARPA Grand Challenge

Die Hauptaufgabe des Stereovisionssensors ist Hinderniserkennung im Bereich von 4 - 20 m vor dem autonomen Fahrzeug.

Der Hinderniserkennungsalgorithmus liefert als Ergebnis, den Abstand zu einem wahrgenommenen Hindernis im Sichtfeld parallel zur Straße.

Die Auflösung in waagerechter Richtung ist 0,5°, das Sichtfeld erstreckt sich horizontal 20° zu jeder Seite der Fahrtrichtung. Die Zykluszeit des Algorithmus ist 100 ms.

Nicht zuletzt unterstützt der Stereosensor auch die Ortung der linken und rechten Straßenbegrenzung.

Features
  • Der Stereovisionssensor besteht aus einem Paar einfarbiger Kameras des Typs Basler A601f mit einer Auflösung von 656 (H) x 491 (V) und einer Quantisierung von 8 Bit/Pixel. Die Brennweite der Linsen ist 8,5 mm, und Kantenlänge des Stereokopfs ist 0,35 m.
  • Die Kameras sind durch zwei 400 MBit Firewire Kabel mit einem eingebetteten Visionssystem verbunden, das in das Fahrzeug eingebaut wird. Der Stereovisionsensor selbst wird vor die Windschutzscheibe eines autonomen Fahrzeugs angebracht.
  • Das eingebettete System basiert auf einem Digitalen Signalprozessor (DSP) der Type Texas TMS320C6414 mit 1 GHz und hat sowohl zwei 400 MBit Firewire- als auch eine 100 MBit Ethernet Schnittstelle.
  • Die Hardware ist sowohl für die Ausführung des Computervisionsalgorithmus als auch für Kommunikation mit dem Fahrzeug über Ethernet und für das synchrone Abrufen der beiden Kamerabilder verantwortlich.
  • Als Betriebssystem wird DSP/BIOS von Texas Instrumenten verwendet.